Eine Erfindung betrifft etwas, was bisher nicht da gewesen ist. Heute neigt man dazu, Erfindungen nur Materielles zu beziehen und abstrakte Dinge von den Erfindungen auszunehmen. Erfindungen machte bereits der Naturmensch. Sie betrafen insbesondere Werkzeuge, die eine bessere Verwendung von Arm und Hand zur Folge hatten. Das Erfinden ist die geistige Fähigkeit Probleme zu erkennen und eine Lösung dafür anzubieten. Jeder Mensch ist ein Erfinder. Von bekannten oder berühmten Erfindern unterscheidet viele oft nur der Wille und die Durchsetzungskraft eine Idee bis zu einem fertigen Produkt zu verfolgen. Wirkung von Erfindungen. Man spricht von großen Erfindungen, wenn sie viele kleinere Erfindungen nach sich ziehen, die später im Alltag benutzt werden oder überhaupt allgemein bekannt werden. Doch werden große Erfindungen nicht immer sofort als solche wahrgenommen. Patentfähige Erfindungen. Eine patentfähige Erfindung ist eine gewerblich anwendbare, neue, nicht nahe liegende Lehre, die einmal beschrieben vom Fachmann nachvollzogen werden kann. Im Gegensatz dazu steht die Entdeckung, also das Auffinden von etwas, das schon zuvor da gewesen ist und nicht patentierbar ist, z.B. die Entdeckung einer Tierart oder eines Kontinents. Ebenso wenig werden wissenschaftliche Theorien, physikalische Gesetze oder mathematische Modelle als Erfindungen angesehen; auch sie werden entdeckt. Computerprogramme als solche sind keine patentfähigen Erfindungen. Anders sieht dies aus, wenn das Computerprogramm zur Steuerung von Geräten verwendet wird (z.B. Airbag, elektronische Motorsteuerung). Die genaue Abgrenzung wird derzeit sehr kontrovers diskutiert (siehe dazu Softwarepatente). Der Term Erfindung ist keinesfalls mit dem Begriff der Innovation deckungsgleich, obwohl diese Begriffe häufig vermischt werden. Im Europäischen Patentübereinkommen werden die Ausschlüsse vom patentrechtlichen Erfindungsbegriff aufgeführt. Ein Erfinder ist eine Person, die etwas Neues schafft, das als eine Erfindung bezeichnet werden kann. Die Eigenschaft eines Erfinders ist, dass er ein Problem erkennt, und es auf eine neue Art löst. Das Problem zu erkennen ist die wichtigste Voraussetzung des Erfinders. Beim Patent reicht es, wenn der Erfinder das zu lösende Problem beschreibt und eine Lösung präsentieren kann. Es ist keine Prototyp notwendig. Als Gegenleistung für ein Schutzrecht Patent, Gebrauchsmuster) muss die Erfindung offen gelegt werden. Das bedeutet sie muss vom Erfinder so genau beschrieben werden, dass ein Fachmann der jeweiligen Richtung in der Lage ist, die Erfindung nachzuvollziehen. Diese Offenlegung war der wahre Grund für die Etablierung der Patentämter Ende des 19. Jahrhundert. Sie ermöglichte Erfindern auf den veröffentlichten Erfindungen anderer Erfinder aufzubauen und führte zu einem Technologieschub in allen Ländern die neue Patentämter gründeten. Auch das Problem zu erkennen der Definition eines Erfinders wird im Patentwesen berücksichtigt: Die Erfindungshöhe kann im Patentwesen auch im Finden von bisher nicht bekannten Problemen erreicht werden. Um die Leistungen der Erfinder für die Gesellschaft zu würdigen werden in manchen Ländern nationale Erfindertage gefeiert, Liste bedeutender Erfindungen, Liste von Erfindern, Patent, Tag der Erfinder. Was brauchen Erfinder und Menschen mit Ideen am nötigsten? Jemand der eine Erfindung oder Idee beurteilen kann und aktiv bei der Patentverwertung hilft. Wir bieten Ihnen nicht nur langjährige Erfahrung bei der Verwertung von Ideen und Erfindungen. Wir begleiten sie von der Idee zum Markt. Unsere Arbeit beginnt mit einem kostenlosen Erstgespräch für den Erfinder. Danach erhalten Sie den Innovationscheck mit einer Auflistung der durchzuführenden Schritte bis zur Realisierung. Machen sie den Innovationscheck. Patentverwertung, Patentmarketing, Erfindungen vermarkten, Marketing für Ideen, Ideen vermarkten, Ideenmanagement, Kapital für Ideen, Finanzierung für Erfindungen, Risikokapital für Ideen, Lizenzverkauf, Ideen verkaufen, mit Gerhard Muthenthaler und Marijan Jordan, erfinder.at - Berlin 2006.